Eric Zang

Menschen im Portrait: Eric Zang

Eric Zang ist seit Mai 2020 Teil des Goldbacher Marktgemeinderats und seit der letzten Marktgemeinderatssitzung am 15.01.2021 auch gewählter Jugendbeauftragter. Wenn es um die Belange der Goldbacher Jugend geht, ist es für Eric Zang wichtig hinzuhören. Jugendlichen würde er künftig am liebsten mittels eines Jugendparlaments eine Stimme geben.

 

Wann und wodurch ist dein Wunsch entstanden, dich für die Bestrebungen der Goldbacher Jugend einzusetzen?

Das fing bei mir eigentlich schon relativ früh an, da ich mich bereits als Jugendlicher für gewisse Themen, gerade im Hinblick auf die Goldbacher Ortsgestaltung, interessiert habe und mir auch meine Meinung dazu gebildet habe.

Auf die Frage wodurch der Wunsch entstanden ist, kann ich eigentlich nur antworten, dass Goldbach meine Heimatgemeinde ist und mir viel daran liegt, dass auch andere Jugendliche in Goldbach ihre Heimat sehen und sich vorstellen können, hier glücklich zu werden. Hierzu ist es ganz wichtig, sich den Wünschen und Anregungen der Jugend anzunehmen und sie im Rahmen des Möglichen umzusetzen.

Denn die Jugend ist unser aller Zukunft, weshalb es äußerst wichtig ist immer ein offenes Ohr für deren Wünsche und Anregungen zu haben. Sie soll sich wohlfühlen und mitreden – gerade dann, wenn es um die zukünftige Gestaltung des Ortes geht.

 

Was zeichnet deine Arbeit als ehrenamtlicher Jugendbeauftragter aus?

Da unser Mehrgenerationenhaus und unser Jugendhaus auch mit unserer neuen Jugendpflegerin Frau Pia Avci als Anlaufstelle und Ratgeberin in Entwicklungsfragen bereits sehr gut aufgestellt ist, sehe ich meine Rolle eher als Ansprechpartner, wenn es um die Wünsche der Jugend in Sachen Ortsgestaltung und Jugendaktivitäten geht.

Also quasi als Überbringer der Wünsche unserer Goldbacher Jugend in den Gemeinderat, wo die Themen dann in laufende Projekte miteinbezogen oder ganz neu diskutiert werden sollen.

Hierbei wäre sicher ein Jugendparlament nützlich, welches Anträge an den Gemeinderat stellen kann. Ich kann mir sehr gut vorstellen, in den kommenden Jahren ein solches Jugendparlament aufzubauen.

 

Welche Momente motivieren Dich im Alltag besonders?

Wenn ich Jugendlichen begegne, die sich für ihren Heimatort oder eine Sache einsetzen und dafür brennen, etwas auf die Beine zu stellen oder etwas zu verändern. Aber auch, wenn Jugendliche Interesse an etwas zeigen und sich nicht scheuen nachzufragen oder etwas zu hinterfragen.

 

Wie gehst Du mit herausfordernden Situationen bei der Mitgestaltung des Gemeindelebens um?

Ich versuche mich dann oft gedanklich in die Zukunft zu versetzen und überlege, wie ich voraussichtlich in 10-15 Jahren über ein Thema denken werde und ob ich dann immer noch mit meiner aktuellen Meinung oder Entscheidung diesbezüglich zufrieden wäre.

 

Welche persönlichen Eigenschaften sind deiner Meinung nach in deiner Position unabdingbar?

Ich denke, man sollte sich gut auf Jugendliche einlassen können und auch deren Sichtweise versuchen zu verstehen. Und natürlich immer ein offenes Ohr haben und sich dafür auch die notwendige Zeit nehmen.

 

Warum hast du dich für das aktive und politische Mitgestalten in Goldbach entschieden?

Ich bin Goldbacher durch und durch, liebe meinen Heimatort und habe schon immer Freude daran, etwas aktiv mitzugestalten und meine Ideen einzubringen. Die Entwicklung von Goldbach liegt mir sehr am Herzen und ich möchte, dass sich meine Nachfahren hier genauso wohl fühlen wie ich es tue.

 

Drei Dinge auf die du in deinem Alltag als Jugendbeauftragter in Goldbach keineswegs verzichten möchtest?

Da ich nun erst seit ungefähr einem Monat Jugendbeauftragter bin, hat sich bei mir zum Glück noch kein Alltag eingespielt, denn es steht ja noch alles in den Startlöchern.

Aber ich kann stattdessen 3 Dinge aufzählen, auf die ich mich freue:

–  Auf die Zusammenarbeit mit den Jugendlichen

– Die Ideen der Goldbacher Jugend und deren Umsetzung

– Neue Sichtweisen kennen zu lernen und zu verstehen, was der Jugend wichtig ist

 

Worin sind Jugendliche Vorbilder für Erwachsene?

– In ihrer Leichtigkeit und Unverkrampftheit, die wir Erwachsenen leider oft verloren haben

– Der Blick für neue/andere Wege (nicht: So war es immer, so wird es weiterhin gemacht)

– Jugendliche sagen oft frei heraus was sie denken und verzeihen anderen schneller

 

Gab es ein Ereignis/Erlebnis in deinem bisherigen Leben, das dir bis heute in besonderer Erinnerung ist oder dich stark geprägt hat?

Ein konkretes Ereignis gab es hier eigentlich nicht, aber ich konnte bereits in vielen Situationen erleben wie wichtig es ist, dass Jung und Alt etwas zusammen auf die Beine stellen, sei es ein Vereinsfest, eine gemeinsame Aktion oder eine Theateraufführung.

Auf der einen Seite braucht es die Erfahrung und die Meinung der Älteren, auf der anderen Seite ist es jedoch unabdingbar, die Jugend, die mit neuen Ideen und einem neuen Blickwinkel Sachen verbessern kann, miteinzubeziehen.

Genau das Zusammenspiel zwischen Jung und Alt ist in meinen Augen sehr wichtig und gilt es in allen Lebenslagen zu erhalten und auch wieder weiter auszubauen. Mein Ziel ist es, dieses Zusammenspiel zwischen Gemeinderat/Verwaltung und der Goldbacher Jugend zu kultivieren.

 

Ergänzende Worte zur Jugenadarbeit in der aktuellen coronabedingten Situation:

Die aktuelle Corona-Pandemie schränkt uns alle sehr ein, allerdings leidet unsere Jugend sicherlich ganz besonders unter den Auswirkungen. Soziale Kontakte können nicht aufgebaut oder vertieft werden, das Treffen mit Freunden ist untersagt, selbst das Besuchen der Familie bzw. der Großeltern ist nicht gestattet. Dazu kommt das Thema „Homeschooling“ und auch, dass Ausbildungen teilweise nur sehr eingeschränkt stattfinden können.

Das alles sehe ich als ein großes Problem für die Entwicklung unserer Jugend. Wir müssen es unbedingt schaffen die Jugend an deren individuellen Standpunkte abzuholen und bestmöglich zu unterstützen – und das nicht erst nach der Pandemie. Daher hoffe ich, dass bald wieder Veranstaltungen und Treffen im Mehrgenerationenhaus stattfinden dürfen, wir der Jugend ein offenes Ohr bieten können und man sich von Angesicht zu Angesicht unterhalten kann.

 

Danke für deine Zeit und die Einblicke in deinen Antrieb und deine Arbeit. Wir wünschen dir viel Erfolg und Freude als Jugendbeauftragter!

 

 

Pia Avci, Leiterin der Offenen Ganztagsschule in der Mittelschule und des Jugendhauses:

„Ich freue mich sehr über die zukünftige Zusammenarbeit mit unserem neuen Jugendbeauftragten. Durch Eric Zang und mich erhält die Jugendarbeit in der Gemeinde ein Gesicht und wird zugänglich für alle. Ich bin sicher, gemeinsam können wir einiges bewegen, speziell im Bereich der eigenständigen kommunalen Jugendarbeit.

Zudem ist die Gestaltung guter Rahmenbedingungen für das Aufwachsen und Heranwachsen der jungen Generation eine wichtige Aufgabe von Kommunalpolitik und Kommunalverwaltung – der Gedanke, kooperativ diese Aufgabe mit Eric Zang zu erarbeiten, motiviert mich.“

Mehr zu Pia Avci

Kurzvorstellung

Eric Zang
Gewählter Jugendbeauftragter und Mitglied im Haupt- und Finanzausschuss sowie im Ausschuss für Jugend, Familie, Kultur, Sport und Soziales.

 

// Jugendbeauftragter und Offenes Ohr
// Marktgemeinderatsmitglied
// Gründungsmitglied des Burschenverein Goldbach e.V.
// Teil der Theatergruppe „Guck emol“

 

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